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Bayerischer Orgelsommer

Die schönsten Orgeln im Landkreis Landsberg

Schirmherr: Dr. Thomas Goppel - Bayerischer Kunstminister


Mittwoch, 11. November 2026 · 16.00 Uhr · St. Ottilien, Klosterkirche

Josep Solé Coll · Orgel (I)


P R O G R A M M

1. Johann Sebastian Bach (1685–1750) – Ricercar a 6 (aus dem Musikalischen Opfer, BWV 1079)

2. Franz Liszt (1811–1886) – Évocation à la Chapelle Sixtine, S. 658/R. 400

3. Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) – Sonate Nr. 3 Op. 65 (Con moto maestoso · Andante tranquillo)

4. Johannes Brahms (1833–1897) – Mein Jesu, der du mich (aus den Elf Choralvorspielen Op. 122)

5. Robert Schumann (1810–1856) – Innig (aus den Sechs Studien in kanonischer Form Op. 56)

6. Josef Gabriel Rheinberger (1839–1901) – Fuga cromatica (aus der Sonate Nr. 4 Op. 98)


Josep Solé Coll wurde in Sabadell (Spanien) geboren. Seine musikalische Ausbildung begann er mit Solfège und Klavier an der Academia Marshall, bevor er am Conservatori del Liceu Orgel studierte. Sein Ausbildungsweg gipfelte in Rom, wo er heute lebt, im Magister für Orgel und Orgelimprovisation am Päpstlichen Institut für Kirchenmusik bei P. Theo Flury OSB. Ergänzend besuchte er internationale Meisterkurse in Frankreich, Italien, Kanada und den USA, u. a. bei Olivier Latry, Daniel Roth, Michel Bouvard und Marie-Claire Alain.

Als liturgischer Organist wirkte er an den bedeutenden Pfarreien seiner Heimatstadt sowie an großen römischen Basiliken. Heute ist er Erster Organist der Päpstlichen Basilika St. Peter im Vatikan und Organist der liturgischen Feiern des Heiligen Vaters.

Seit dem vergangenen Jahr koordiniert er zudem den postgradualen Spezialisierungskurs für Liturgische Musik am Päpstlichen Liturgischen Institut und ist Künstlerischer Leiter des Internationalen Orgelfestivals „Maestri all’organo“ der Fondazione Card. Domenico Bartolucci in Rom. Als Komponist und Arrangeur liturgischer Musik erklingen seine Werke häufig bei den päpstlichen Gottesdiensten. Als Solist, Korrepetitor und Continuospieler gastierte er in zahlreichen Ländern der EU sowie in Russland, China, den USA, Kanada, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Brasilien und Mexiko.